Ein Welpe kommt ins Haus – die wichtigsten Tipps für einen entspannten Start
Der Einzug eines Welpen ist ein ganz besonderer Moment. Doch gerade in den ersten Wochen werden oft zu viele Erwartungen an den jungen Hund gestellt. Dabei gilt ein zentraler Grundsatz für einen gelungenen Start: Weniger ist mehr.
Ein Welpe braucht Zeit, Ruhe und Sicherheit, um sich in seinem neuen Zuhause einzuleben.
Ein Welpe braucht Zeit, um anzukommen
Wenn ein Welpe ins Haus kommt, verändert sich für ihn alles auf einmal: neue Menschen, neue Gerüche, neue Geräusche und ein völlig neuer Alltag. In den ersten Wochen ist es deshalb besonders wichtig, dass dein Welpe ankommen darf, ohne überfordert zu werden.
Er muss nicht sofort alles kennenlernen oder perfekt hören. Viel wichtiger ist ein ruhiger Start mit klaren Strukturen und verlässlichen Bezugspersonen.
Warum Ruhe und Schlaf für Welpen so wichtig sind
Das Gehirn eines Welpen ist nur für kurze Zeit aufnahmefähig. Neue Eindrücke werden schnell verarbeitet – aber ebenso schnell kann es zu viel werden.
Deshalb sind ausreichend Ruhephasen und viel Schlaf essenziell für eine gesunde Entwicklung.
Welpen schlafen bis zu 18–20 Stunden täglich. In dieser Zeit verarbeitet dein Hund Erlebnisse, lernt nachhaltig und baut Stress ab.
Kleine Trainingsbausteine sind der Schlüssel
In den ersten Wochen reichen kleine, verlässliche Trainingsbausteine vollkommen aus. Diese Grundlagen bilden später die Basis für das Verhalten deines Hundes im Alltag.
Dazu gehören:
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Herankommen
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Sitzen
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Warten
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Mitkommen
Diese einfachen Übungen fördern Orientierung, Vertrauen und Kooperation. Ein Hund, der diese Basics sicher beherrscht, kann später auch in anspruchsvollen Situationen ruhig bleiben.
Leinenführigkeit beim Welpen – ein sensibles Thema
Die Leine ist für viele Welpen zunächst ungewohnt und kann Unsicherheit auslösen. Gerade deshalb sollte das Leinentraining von Anfang an ruhig und kleinschrittig aufgebaut werden.
Die Leine ist kein Kontrollinstrument, sondern ein wichtiges Kommunikationsmittel zwischen Mensch und Hund. Eine gute Leinenführigkeit entsteht durch Verständnis, Geduld und klare Signale – nicht durch Druck.
Sozialisation beim Welpen: Qualität vor Quantität
Viele Hundehalter haben Angst, in der Sozialisationsphase etwas zu verpassen. Doch Sozialisation bedeutet nicht, den Welpen möglichst vielen Reizen auszusetzen.
Ein Welpe muss nicht sofort:
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viele Hunde treffen
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in die Stadt gehen
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im Café liegen
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überall dabei sein
Gezielte, positive Erfahrungen im passenden Tempo sind deutlich wertvoller als Reizüberflutung.
Du bist der wichtigste Sozialpartner deines Welpen
Der wichtigste Sozialpartner für deinen Welpen bist du.
Vertrauen, Sicherheit und Orientierung entstehen durch eine stabile Beziehung. Wenn dein Welpe dir vertraut, kann er neue Situationen gelassener meistern.
Auf dieser Basis lassen sich neue Umweltreize Schritt für Schritt und stressfrei integrieren.
Welpenkurs – sinnvoll lernen ohne Überforderung
In meinem Welpenkurs lege ich besonderen Wert auf genau diese Grundlagen.
Du lernst, deinen Hund besser zu verstehen, seine Körpersprache zu lesen und ihm Sicherheit zu geben.
Du bekommst:
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alltagstaugliche Übungen
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klare, verständliche Trainingsbausteine
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spannende und schöne Aufgaben für den Alltag
Dabei lernst du oft mindestens genauso viel wie dein Welpe – und ihr wachst als Team zusammen.
Fazit: Ein entspannter Start ins Hundeleben
Die ersten Wochen mit einem Welpen sind keine Trainingsphase, sondern eine Beziehungsphase.
Mit Ruhe, Struktur und kleinen Bausteinen schaffst du die Grundlage für ein harmonisches Zusammenleben.
Ein sicherer, entspannter Hund entsteht nicht durch Tempo – sondern durch Vertrauen. 🐾
In meinem Welpenkursen ist der Einstieg jederzeit möglich – melde Dich einfach.
Deine Petra mit Fio „Schlotterbeck“ und Frl. Trudi
